Okkkayyyyy

Ich bin okay….ich bin verdammt nochmal total okayyy….

okay ist positiv…..es gibt Menschen die es aber leider missverstehen…zumindest empfinde ich es….es wird als mittelmäßig abgetreten…..schlimm oder?

Jetzt zu einer kleinen Geschichte von mir…Jahre her, und nur noch leicht präsent….

Also…ich begab mich mal in Therapie….in einem Krankenhaus um mir helfen zu lassen….es fühlte sich sehr seltsam und befremdlich an und wurde bald mehr ein zu Hause….ich vergleich uns mal mit Bienen die wieder lernen müssen ihren Honig zu finden…..es gab einige wie mich…naja, und wir verstanden uns super….erst einmal mit Vorurteilen besetzt, dann gemeinsam geheult….es war alles dabei…. irgendwann ging also meine Neufamilie und ich Essen. Ich lachte viel und brachte die anderen zum Lachen….Dann gab es den verletzenden Moment….Ein Familienangehöriger dieser Neufamilie sagte zu mir:

Jetzt wo ich dich kenne finde ich dich anstrengend

Ich war geschockt, ….das saß…..solche Momente gab es viele in verschiedenen Ausrichtungen in meinem Leben…..das ist wohl noch ein harmloser…damals aber nicht…da war die Gefühlslage eine andere….Leider erinnere ich mich nicht an meine Worte….ich gab etwas zurück, definitiv….

Nur was ich damals nicht begriff…..ich war anstrengend…. und das das auch völlig okay ist…ich bin ja schließlich nicht immer so…..So Menschen helfen mir mich immer besser zu verstehen…..es hat schließlich auch mit mir zu tun…damals war ich nicht authentisch….ich dachte es….diese Maske war aber anstrengend….nicht ich!

Wenn ich mich heute betrachte, schaue ich auf die Makel von damals und versuche sie loszulassen, damit ich immer mehr zur Anny werde….ich bin auf dem Weg und du?

Eure Anny

6 Gedanken zu “Okkkayyyyy

  1. Wie unsensibel ist denn so eine Aussage bitte? „Anstrengend“? Wohl eher der zu phlegmatisch.

    Immerhin hast du etwas positives draus gezogen. Meinst du nicht, du hättest auch ohne diese Kartoffel damit aufgehört? Reflektieren ist gut und recht, aber bei einem so klobigen gegenüber könnte ich mir vorstellen, dass das auch nach hinten losgehen kann. Unsere Gesprächspartner haben selten selbst ihre sieben Sachen perfekt beieinander, oder?

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    1. ja ich weiß genau was du meinst hihi…trotzdem ist es genau das Beispiel gewesen, dass mich an meine Maske erinnerte…mein pröckelnder Eigenschutz von damals….mit den Personen, die dich umgeben…lernst du am Besten…und sie, wenn sie sich dessen bewusst sind, von dir…egal was dich oder sie beschäftigt…es ist eine Chance umzudenken…und dann hoffentlich auszuprobieren, experimentieren….kein Stillstand oder Hamsterrad…..

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  2. „Wenn ich mich heute betrachte, schaue ich auf die Makel von damals und versuche sie loszulassen…“ Das ist so was von der richtige Weg, den ich genauso gegangen bin und der mich letztendlich zu der Person gemacht hat, die ich jetzt bin. Ohne mich mit meinen damaligen Makeln zu konfrontieren wäre dies nicht passiert, aber so gefalle ich mir selber viel besser und bin zufriedener mit mir. Auch wenn, wie Luisa schon sagt, die Aussage dieses Angehörigen schon echt unsensibel, nahezu provokant war… da muss man erstmal so stark sein um das rückblickend nicht als Beleidigung aufzufassen 🙂
    LG Jim

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    1. Danke dir…ja hab noch einen längeren Weg vor mir…aber soll ich dir was sagen? Mir geht es richtig gut damit und es macht Spaß…wer hätte das gedacht haha…ich freue mich riesig für dich! Vielleicht hast du ja auch noch ein paar Tipps wie du es geschafft hast 😉 ganz liebe Grüße

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      1. Das hört sich doch schon echt gut an! 🙂 Danke, das ist nett von dir. Da müsste ich definitiv noch genauer drüber nachdenken, aber so spontan waren es die vielen kleinen Dinge. die ich an mir selber nicht leiden konnte.. aber vor allem auch mein Umfeld.. ich bin mir nicht ganz sicher wie hoch der Eigenanteil an dieser Veränderung ist. Aber so lange sich der eingeschlagene Weg gut anfühlt, so wie du es jetzt gerade erlebst, dann wird das schon seine Richtigkeit haben 🙂

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