be-schwer-en Teil 2

Gute vs. schlechte Aussagen

Hier gehe ich wirklich nur auf die Gefühlslage und auf ein paar Unterpunkte ein, weil ich zu den Kandidaten gehöre, die leider sehr oft krank geschrieben sind. Deswegen arbeite ich so gut wie wirklich jeden Tag an mir….nicht mehr so exzessiv…weil ja jeder mal eine Pause braucht. Hier sollt ihr einfach mal die Aussagen auf euch wirken lassen.

Es geht hier nicht darum andere oder sich selbst zu belügen! Oder das man dann den Aussagen plump ausweicht, um nicht reden zu müssen, sondern wie es bereits oben als Überschrift steht: Beschwere dich nicht selbst mit deinen eigenen Aussagen!

Zudem möchte ich auch auf Leute aufmerksam machen (Kollegen, Familie, Freunde, Bekannte), die bei euch berühmt dafür sind, eure Gefühlslage von außen zu be-urteil-en! Ja sie treffen ein Urteil über euch!

Wie findest du das eigentlich? Wie fühlt sich das für dich an?

Und sind wir mal ehrlich….wer hat schon Bock ständig zu hören, dass man Krank aussieht, obwohl man Kerngesund ist…oder die Frage: „Geht es dir nicht gut???“

Zum einen ist die Aussage oft unnötig und kann sogar noch mehr runter ziehen…jetzt sagen die ebenfalls emphatischen Menschen: Aber wie soll ich es sonst herausfinden, was mit der Person los ist? Ganz ehrlich? Wieso eigentlich hat es dich zu interessieren? Geht es dir hier wirklich um die Person oder um dein Helfersyndrom? Oder können wir heutzutage nicht einmal mehr abwarten, bis jemand auf uns zukommt? Müssen die Leute überhaupt auf mich zukommen? Was macht das mit mir?

Es gibt Personen die mögen das ja brauchen…einen Anschupser, aber gleichzeitig werdet ihr beide mit dem ganzen Müll beladen (ich gehe mal davon aus, dass du dich nicht selbst vor solchen Aussagen schützen kannst, wenn doch: Sehr gut!Hut ab! Ich lerne noch!)….wie geht man sonst damit um? Wie könntest du denn selbst damit umgehen?

Den besorgten Blick ohne Worte versenden? Was ist, wenn überhaupt gar nichts ist? Zumindest in diesem Moment? Bei normaler Gefühlslage sind bereits Personen so schon ins grübeln gekommen, obwohl für sie feststand: Mir geht es gerade gut!

Eine Person gab mir mal den Tipp, Menschen die mich nerven, mit so Fragen zu verunsichern. Macht das ja nicht! Ich habe das mal gemacht, aber wenn ihr oben mitgelesen habt, wisst ihr was es für euch beide dann heißt….es ändert die Situation zwar in diesem Moment, aber nicht auf Dauer und auch eher negativ.

Mir geht es gut.

Ach ich weiß nicht was heute mit mir los ist. Geht so!

Ich bin in Ordnung. Ich bin ok.

Ja die Medis haben nicht so schnell angeschlagen, wie ich dachte/es mir wünschte.

Sei so lieb und frag mich diese Frage nicht mehr. Ich reagiere sehr negativ darauf, auch wenn ich weiß, das es sehr nett gemeint ist. Ich danke dir. Ich komme auf dich zu, wenn ich ein Gespräch brauche.

Mir tut heute alles weh, überall Schmerzen!

Joa…heute ging bereits alles schief!

Das sind Sätze, die man auf sich wirken lassen muss, ich weiß. Ich könnte noch einige mehr hinschreiben

Ich sag euch mal wie ich mich gerade dabei fühlte:

Bei den positiven Sätzen sehr gut und bei den negativen schwer..regelrecht einen Klos im Hals und Druck auf den Bauch. Ich beobachte auch immer meinen Körper dabei, wenn es mir auffällt.

Natürlich, und da verstehe ich euch auch, muss man sich ab und an mal Luft machen.

Die Regeln hierzu sind für mich: (ja das kam mir gerade beim Schreiben, ich finds wichtig!)

  1. einmal be-schwer-en über eine/n Situation/Person/Gegenstand reicht! Sonst kann eine vermeintlich (zuerst) kleine Situation größere Dimensionen erreichen! Dann bist du Herrscher deines eigenen Müllbergs! Herzlichen Glückwunsch!
  2. Ich nehme jetzt mal an, dass du weißt, welche Person für welches Thema empfänglich ist und dich gut beraten kann und zudem ehrlich zu dir ist! Schließlich willst du ja weiter kommen im Leben oder?
  3. Versuche so weit es geht, dabei sachlich zu bleiben! Schwer ich weiß! Aber nur zu deinem Besten! Wenn die Emotionen zu sehr kochen, dann spricht dein Körper eine Fremdsprache für dich……er äußert sich z.B. mit Zittern, Sprachfehlern, du errötest, Körper verspannt sich…..

Vielleicht braucht ihr einfach eine Umarmung oder bemerkt das der andere eine brauchen könnte und das könnt ihr zwar betiteln, aber man darf sogar auch einfach mal die Arme öffnen und die Bereitschaft zeigen. Beachtet aber, dass es bei einigen Personen unangebracht sein kann!

Liebe Grüße euch allen! Anny Page

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