PANIK-attacke

Das ist jetzt erneut etwas sehr Persönliches….

Vor kurzem kam es zu einem Gespräch das bestimmt für einige sehr interessant sein wird.

Ich wurde gefragt: Was ist eine Panikattacke? Hier könnt ihr relevantes nachlesen.

Sie: Wie kann ich mir die denn vorstellen? Ich hatte sowas noch nie und kenne es nicht.

Und jetzt achtet mal darauf was für Fähigkeiten jemand hat der so etwas herbeiführen kann!

„Mein Kopf ist dann voll von Gedankenmuster, ich stelle mir die schlimmsten Situationen vor (Nein nicht absichtlich! Aber garantiert Konditioniert!) und das sehr schnell in schnell hintereinander ab folgenden Bildern und gleichzeitig negative Sätze…..Mein Körper reagiert entweder mit: flacher Atmung/Kurzatmigkeit, Fingerspitzen werden wirklich spitz! (kein Wunder das es Mudras gibt…Hände reagieren auf Stress!), Schwindel, Starre Beine oder zittrige, heißer Kopf, kalter Körper, Fluchtmodus oder Verteidigung, Fußsohlen verkrampfen, Hände machen auch mal Fäuste (ganze Kraft geballt an einer Stelle 😉 ), ….“

 

Als ich das von meiner Bekannten  gefragt wurde, war ich zuerst irritiert. Es gibt wirklich Menschen die es Gott sei Dank nicht kennen, dachte ich….andererseits sind das einfach nett gemeinte Warnzeichen meines Inneren, das einfach HÖR ZU FÜHLE ERLEBE LEBE schreit…mag paradox sein, aber meine Seele liebt mich und zeigt mir: SO NICHT!

Während der Unterhaltung viel mir auf (Übrigens war in der eigentlichen Situation meine Erklärung weitaus kürzer), das ich dafür ganz schön viel Fähigkeiten benötige…..

AUFMERKSAMKEIT.                ZIEL VERFOLGEN.                KÖRPER BEHERRSCHEN.

GESCHICHTEN IM KOPF.        ANSPANNUNG.                 WAS BRAUCHE ICH GERADE?

WER KANN  MIR HELFEN?       MIR RAUM GEBEN.           KONZENTRATION.

ENERGIE.          ENRGIE.         ENERGIE.      ENERGIE.      ENERGIE.      ENERGIE.

 

Ganz so schlimm ist es also gar nicht: Bin ich mit mir im reinen und nicht vollkommen fremdbestimmt, weiß ich besser was ich brauche und wer ich bin……kann ich mich äußern und bleibe trotzdem ganz bei mir und kann gleichzeitig emphatisch sein……

 

Ich habe Panikattacken! Na und? Willst du jetzt auch welche? Hab ich dir Lust gemacht? Ist schon ein ganzes Stückchen Arbeit kann ich dir sagen! Wie du weißt, habe ich in meinem Leben schon einiges ausprobiert….mein Blog spricht für sich.

Bei Panikattacken ist das aller wichtigste:  ANNEHMEN das sie da sind!

Sie sind Wegbegleiter in Momenten in denen du abdriftest…und sie gehen wenn du hinhörst und es zulässt…..akzeptierst das sie gerade zu dir gehören, aber gehen dürfen, wenn du soweit bist und sie nicht mehr brauchst……

 

Anny

 

30 Gedanken zu “PANIK-attacke

    1. Dankeschön! Es geht ja um etwas was ich schon länger habe….zuerst hatte ich es bekämpfen wollen…..es kam und ging wie es wollte und manchmal blieb es Tagelang…..so dasss ich nicht mal rausgehen konnte…das war im Kampfmodus….als ich es akzeptierte das es da ist um mir etwas zu sagen, war es zuerst zwar auch schwer, weil es ja ungewöhnlich für mich war, aber es wurde leichter und manchmal kam ich innerhalb kurzer Zeit dann auch dahinter…..Zeit für sich selbst ist verdammt wichtig! SIch selbst RAUM GEBEN

      Gefällt 2 Personen

      1. Ich merke das du überrascht bist 🙂 und das freut mich,…..war definitiv eine sehr lehrreiche Zeit und hart war sie auch :)….mein Schatz meinte gerade: Kenne ich auch nicht! Ich konnte mir nie vorstellen, dass es Menschen gibt die es nicht kennen…..wirklich nicht…dachte es sei eine VOLKSKRANKHEIT……kam wohl immer an solche Artikel die mich darin bestätigten ;)…jaja die Resonanz wieder

        Gefällt 2 Personen

      2. das hast du gut beschrieben. Mir geht es auch seit langer Zeit schon so, seit knapp einem Jahr.. und es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Auch ich wollte es anfangs nicht annehmen, habe mich dagegen gewehrt und das machte alles nur noch schlimmer. Ich wollte nichts akzeptieren was ich nicht kannte und wollte gerne wieder so unbeschwerrt wie vorher sein. Doch leider geht das nicht.. Mittlerweile komme ich einigermaßen gut damit klar..
        Es ist schön zu sehen, zu lesen, das ich nicht alleine bin. Danke für deine Offenheit.. 🙂

        Gefällt 1 Person

      3. Das ist auch sehr wichtig für mich….Offenheit….zu zeigen: DU bist nicht allein! Es gab Zeiten, da hab ich mich übelst geschämt, dass ich so war und das nur, weil ich glaubte, dann nicht akzeptiert zu werden. Es war schon sehr unangenehm….letztendlich waren die Menschen eher neugierig was das ist und hatten Mitleid, weil ich selbst im Mitleid ertrank……arme Anny bekommt jetzt das Konzert nicht mit…arme Anny kann jetzt kein Essen einkaufen…..ja der Kopf…ein krasser Wegbegleiter, wenn man ihm zu gut zuhört….. 🙂

        Gefällt 2 Personen

      4. ja, da hast du Recht. Mir fällt es auch einfacher damit umzugehen seit ich offener geworden bin und mir nicht mehr einrede, das irgendwas nicht mit mir stimmt, dass ich bekloppt oder krank bin oder ähnliches.. Mitleid möchte ich auch gar nicht bekommen, sondern nur das Verständnis, warum es mir gerade SO geht und das ich dann meine Ruhe brauche.. Aber man schämt sich, ja.. und man fühlt sich unverstanden von Leuten die das nicht kennen und mich nur ganz anders kennen. Ich habe echt gelernt mehr auf meinen Körper, meinen Kopf, mein Befinden zu hören. Und versuche jetzt einfach die Angst vor der Angst los zu werden.. Meist ist die Situation dann doch gar nicht so schlimm, wie befürchtet..

        Gefällt 1 Person

  1. Das sehe ich genauso. Mir erging es kürzlich in dem Konzert von Estas Tonnè in Dresden so. Ich habe Platzangst und fühle mich extrem bedrängt, wenn ich eingepfercht zwischen Menschen sitze. Da ich Asthmatikerin bin, dauerte es nicht lange und es ging los.
    Gott sei Dank stand ich schnell auf und ging auf die hinteren Reihen der Kirche, die frei waren. Sowas muss man sich nicht antun. Früher habe ich es getan, jetzt nicht mehr. Das Recht, gut für sich zu sorgen, sollte jeder in Anspruch nehmen :-).

    Danke für Deinen wertvollen Beitrag.

    Herzliche Grüße

    Sylvia

    Gefällt 3 Personen

    1. Vielen lieben Dank! Leider wird über Panikattacken immer sehr negativ geschrieben….die eigentlichen Energien werden nicht beachtet die freigesetzt werden und die neue Möglichkeiten hervorrufen um etwas zu ändern 🙂 ……ich kenne das in Konzerten, sobald ich aber meine Konzentration wirklich auf das Konzert brachte und diesen inneren Stimmen mal nicht zuhörte, ….dann hatte ich Spaß…kam damals selten vor, aber da waren Energien am Werk die diese Mischung eben explosiv machten…SO liebe Worte von dir und danke für deine Offenheit…Anny

      Gefällt 3 Personen

      1. Och, das hilft bei mir nicht. Ich habe tief geatmet (ein junges Mädchen neben mir wusste sofort, wie sie auf mich eingehen sollte und die Leute sahen schon komisch zu mir …), ich habe mich auf die Gitarrenklänge konzentriert. Zehn Minuten ging es gut, dann fühlte ich es hochsteigen. Nee, ich setze mich dem nie wieder aus. Normalerweise verlange ich immer Karten außen, ganz hinten. Da fühle ich mich sicher. Aber bei diesem Konzert ging es leider nicht, die Kirche war brechend voll.

        Oder kennst Du die Situationen, wenn an der Kasse im Supermarkt jemand hinter Dir steht und Dir so derartig auf die Pelle rückt, dass Du glaubst, der sitzt jeden Augenblick auf Deiner Schulter?
        Man o man, da könnte ich auswachsen. Nee, ich dulde das nicht. Da drehe ich mich um und frage freundlich, ob sie bitte etwas Abstand nehmen wollen.

        Wer Panickattacken negativ besetzt, der ist m. E. nicht nur intolerant, sondern auch noch ausnehmend dumm.

        So, nun war ich auch mal gar nicht lieb 😉 (aber nicht zu DIR! 🙂 ).

        Gefällt 3 Personen

      2. Ich mache so Abstand Situationen mittlerweile fast rein Energetisch hihi ernsthaft…..und diese Energie ist sehr deutlich 😉 …naja und eben ein Blick der allessagend ist hahaha…..so Situationen kenne ich auch, das andere dann Mitleid bekommen..was aber nicht hilfreich ist, eher das Gegenteil sogar! Manchmal hat es mir sogar schon geholfen, das ich mir ein Notfallköfferchen gepackt habe (etwas Zuckerhaltiges, Getränke, Taschentücher,…) und wenn ich es angesprochen habe…Ich habe gerade eine Panikattacke! Dann wurde ich meistens gefragt: Was brauchst du grad? oder WIE kann ich dir helfen? …Wichtig war für mich auch, dass ich meist zu Spät war und mir das schon den Stress brachte, aber ein Tipp von einer sehr guten Freundin: ANkommzeit! Der Körper mag zwar schon anwesend sein, aber noch nicht komplett, weil der Geist noch die Wäsche daheim macht….soll heißen: SIch genug Zeit nehmen um sichbewusst zu machen wo man gerade ist, es sich dort bequem machen und wahrnehmen, sich spüren, den Raum, in RUHE…..dann fühlt es sich besser an! Oder ……bei Konzerten wo es möglich ist: Zuerst von hinten betrachten und dann sich zum Platz vorarbeiten 🙂 kenn ich auch schon 😉

        Gefällt 2 Personen

  2. Das mit der „Ankommzeit“ praktiziere ich schon lange – schon aus dem Grund heraus, dass ich eine HSP bin. Ich muss erst atmen können, die Atmosphäre auf mich wirken lassen können. Das ist nichts Spirituelles. Ich muss mich als HSP nur stets mit neuen Räumen und Menschen „anfreunden“, ehe ich mich darin niederlassen kann. Ich ER-fühle auch umgehend Spannungen oder Ähnliches. Es kann natürlich sein, dass ich die Panikattacken auch deshalb bekomme, weil mich etwas Negatives umgibt. Aber meistens ist es immer dann vorhanden, wenn ich eine Art „Ausweglosigkeit“ empfinde.
    „Sich bequem machen“ ist auch so ein Thema. In der Kirche beispielsweise war es keineswegs bequem. Es war total eng und da ich sehr groß bin, hatten auch meine Beine nicht den geringsten Platz. Ich musste so sitzen bleiben, wie ich saß. Das geht schon wegen meiner kaputten Hüfte nicht. Wenn ich also so noch das Gefühl bekomme, ich kann mich nicht bewegen, ich bin gefangen, na HALLO – dann geht die Post ab …, grins. Nun, Humor ist, wenn man trotzdem lacht, oder? 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Wieso soll das nicht spirituell sein? 🙂 …………..ich hab gemerkt, wenn ich einer der ersten im Raum bin, dann nehme ich ihn für mich ein….ich schau ihn mir ganz genau an, mit Liebe und ohne zu Urteilen….ich bin dann viel mehr bei mir…ist so..ich finds genial

      Gefällt 1 Person

      1. Wenn man weiß, wie man mit sich selbst umgehen muss, dann ist alles richtig toll. Ich spüre viel mehr als andere (hat leider auch sehr viele Nachteile – für das Schreiben ist es genial). 😉

        Gefällt 1 Person

  3. Panikattacken in dieser intensiven Form, wie Du sie beschreibst, kenne ich nicht.

    Ich hatte vor Jahren einige Male Schwierigkeiten große, wenig bevölkerte Plätze zu überqueren. Da fühlte ich mich dann benommen und hatte das Gefühl, nicht weitergehen zu können. Doch ohne, daß ich da viel gemacht hätte, war das auf einmal verschwunden.

    Schlimmer ist für mich, mit Menschen auf engem Raum zusammen sein zu müssen, die gefährlich sind. Zum Beispiel in der U- Bahn in großen Städten.

    Ich habe, weil ich damals mit meiner Sensibilität nicht einverstanden war getrunken und die Nähe zu entsprechenden „hartgesottenen“ Menschen gesucht, in der Hoffnung mich zu ändern. Das waren unter anderem Ex- Fremdenlegionäre und in Deutschland stationierte Vietnamveteranen.

    Ich habe mich zwar dadurch nicht geändert, doch ein Gespür dafür entwickelt, von welchen Personen Gefahr ausgeht und diese Menschen meide ich heute nach Möglichkeit.

    Eine neue Angststörung hat mich in einem Jobcenter in Berlin erwischt, als ich mich der Willkür eines Sachbearbeiters hilflos ausgeliefert fühlte. Seitdem geht es mir in jedem neuen Jobcenter so, daß ich Schweißausbrüche bekomme, stammele, zittere und nicht klar denken kann und auch unkontrolliert wütend sein kann. Das habe ich den Menschen dort aber gleich mitgeteilt und dadurch wurde es besser. Ich habe meist viel Verständnis und Entgegenkommen erfahren.

    In das Jobcenter, welches aktuell für mich zuständig ist, gehe ich mittlerweile recht entspannt.

    Schlimm geblieben ist für mich allerdings dieses „Armsein“ und die Angst, daß es nicht reicht, selbst für bescheidene Dinge. Und da habe ich noch keinen Weg gefunden, das zu beenden. An manchen Tagen bin ich dann wie gelähmt und kann fast gar nichts. Ich bleibe dann in der Wohnung und sitze es aus.

    Liebe Grüße, F.

    Gefällt 1 Person

    1. Ich kann alles von dir Beschriebene sehr gut nachvollziehen….aber ich kann dir sagen, wenn du dazu bereit bist, wieder zu Leben und bereit bist die Negativität mit etwas mehr Positivem auszugleichen, wenn du bereit bist altes los zu lassen und neues Unbekanntes ohne Sicherheit freudig entgegen nimmst, dann wird sich was ändern….schließlich bist du ja schon mal auf meinem Blog gelandet….les dich durch…stell Fragen und ich versuche so gut es geht dir diese zu Beantworten 🙂 arm sein, kann auch reich machen 😉 und damit meine ich nicht in materieller Sicht :)……es gibt einiges was man trotzdem in sein Leben holen kann :)…vielen lieben Dank für deine große Offenheit! Das war sehr mutig von dir!Ich spürte regelrecht die Schwere in diesen Worten, aber auch eine Leichtigkeit dahinter :)…..Hoffnung

      Gefällt 1 Person

      1. Es bezog sich auf die Aussage; die mir eher, egal von wem ein schlechtes Gefühl hinterläßt, weil es für mich meint: „Schulterklopfen, stehen lassen und gut.“

        Gefällt mir

  4. Der Link, den ich angegeben habe, beschreibt recht gut meine Gefühlswelt, was mir hilft, mich besser zu verstehen. Doch das „Verstehen“ macht auch nicht unbedingt glücklicher. Das Mittel selbst ( Aurum metallicum M1) verwende ich in Extremsituationen und bin überrascht, wie es die Spitzen des Negativen nimmt. Ich kann dann wieder etwas in die Distanz gehen und klarer denken.
    Ohne dieses Mittel, das ich erst seit einem knappen Jahr kenne, gäbe es mich möglicherweise nicht mehr. – Alles andere: Therapien, Atemübungen, Autogenes Training, progressive Muskel Entspannung, ambulante – und Stationärtherapie und und und; alles das hat weniger gebracht.

    Und auf Wortgesten die mir auf die „Schulier klopfen“ reagiere ich schnell allergisch. So ging es mir bei Deiner Aussage nach diesem Kommentar mit Link. Ein “ gefällt mir“ war genug und das andere hättest Du für mich besser gepfiffen. 😉

    Gefällt mir

    1. Ok….gut zu wissen…was sowas bei dir auslöst…was dich trifft betrifft dich….Mittel sind gut…aber für mich persönlich auf Dauer nix…ich lass mich coachen seit längerem und seit dem erst kann ich sagen, das eine sehr gute Veränderung statt gefunden hat….ok jetzt weiß ich zumindest ein wenig mehr über dich….

      Gefällt 1 Person

      1. Manche Lebenswege sind recht eigenartig. In der Rückschau kann ich sagen, daß bisher jede Station meines Lebensweges einen besonderen Zweck erfüllte und gut war. Vielleicht ergibt sich dieses Jahr für mich eine Reise nach Italien, wo eine gute Freundin, die Heilpraktikerin und Schamanin ist, in einem Naturreservat lebt und arbeitet. Es scheint sich immer mehr abzuzeichnen. – Von der habe ich den Tipp mit Aurum.

        Herzlichst, F.

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s