„Traurige Wahrheit oder schöne Einbildung?“moteens

Unsere liebe moteens, startete einen Aufruf…

Zurzeit passiert in der Welt recht viel. Viel Negatives. Sollte man davor die Augen verschließen oder es an sich heranlassen? Wann ist die traurige Wahrheit für einen selbst zu viel? Sollte man, um sich selbst zu schützen, einige Dinge bewusst ausblenden? Sich selbst etwas Schönes, Eigenes ausmalen, damit die traurige Wahrheit einen nicht vollkommen überfordert, zerstört?

Das ist mein Beitrag dazu:

Fütter die Angst – Anleitung zum Unglücklichsein

Ich finde, dass das mal gesagt werden muss…

Wenn ich absolut gierig nach Angst bin, dann hole ich sie mir natürlich in mein Seelenhaus. Es gibt so viele Möglichkeiten das zu tun.

Schaue dir einfach die Nachrichten an. Sie sind so unglaublich informativ und „Detail“-getreu, dass du sogar die Möglichkeit hast, zu sehen, wie jemand erschossen wird.

Und wenn dir das noch nicht genügt, dann gibt es bestimmt im www Menschen die natürlich mit ganz viel Gefühl allem Negativem eine Bühne geben.

Bei Facebook hatte ich sogar mal die Situation, dass ich, hätte ich die Person gekannt, einen Toten hätte identifizieren können. Also früher hat es sowas noch nicht gegeben.

Klatschblätter leben natürlich auch davon im Leben von Menschen zu graben, die Ihnen eine super informative Momentaufnahme liefern. Ich finde es super sinnvoll sich damit zu beschäftigen. Das Leid anderer kann ja auch gern meins werden.

Und hey….jetzt mal im Ernst…Horror-/Terrorfilme sind nichts dagegen, da weiß man wenigstens, das es (meist) nicht wahr ist bzw. auf Wahrheit beruht!

Und habe ich mein Hirn damit gefüttert, bin ich ja absolut dafür qualifiziert, meine eigene Realität aufzubauen.

 

Ich stehe dazu. Ich schütze mich selbst. Das heißt nicht das ich mich der Welt und den Geschehnissen vollkommen verschließen kann. Mir wird viel zugetragen oder das Radio spuckt auch schon mal Details aus. Aber ich entscheide selbst, wann es für mich zu viel ist. Ich darf Stopp sagen. Ich darf weiter sagen…Ich….

Seit dem ich das so handhabe, lebe ich glücklicher. Ich tue trotzdem was für unsere Welt, für meine Welt….

Das Schöne ist: Ich bin mit diesem Denken nicht alleine.

Zahlreiche Gespräche führten mich erst in diese Richtung. 

Denn ich dachte, ich muss……

Das könnte euch evtl auch noch interessieren…ich fand es passend.

Ruth Moschner

I am sick of this shit!

Bevor ich loslege, möchte ich eine kleine Warnung aussprechen. Dieser Text ist ganz und garnicht lustig. Mir ist es ernst und deshalb muss ich vielleicht an der ein oder anderen Stelle Worte verwenden, die nicht ganz so freundlich klingen, wie sonst. Das tut mir leid. Also, wer ein zartes Gemüt hat, sollte jetzt bitte hier nicht mehr weiterlesen. An alle anderen: wie geht es Ihnen gerade? Ich habe seit langem eine so große Wut im Bauch, dass ich garnicht mehr weiß, wie ich damit umgehen soll. Diese ganze Entwicklung macht mir Angst. Und damit meine ich garnicht mal die dämlichen kleinen Pisser (Pardon, aber mir fällt gerade nichts Passenderes ein), die unter dem Deckmantel einer Religion, an Unschuldigen ihre kaltblütige Mordlust ausleben. Es gab schon immer Arschlöcher (ja, sorry…) in der Geschichte dieses Erdballs, bei denen jede Menge Zeugs falsch gesteckt wurde. So etwas kann man natürlich nicht gut heißen, aber es muss doch einen Weg geben, damit umzugehen. Doch was denken sich vermeintlich seriöse Medien, genau diesen besagten „dämlichen Pissern“ auch noch ihre Titelblätter und Aufmacher der Nachrichtensendung zur Verfügung zu stellen, damit wirklich jeder von diesen Fehltritten menschlichen Abschaums erfährt. Dieser Betroffenheitsjournalismus hat doch nichts mehr mit sachlicher Berichterstattung zun tun, sondern soll für Quote Angst, Schrecken und Hilflosigkeit verbreiten. Inzwischen braucht der IS doch nicht einmal mehr ein eigenes Informationssystem, die schalten einfach nur den Fernseher ein und bekennen sich im Nachhinein zu allem, was einen schrecklichen Beigeschmack hat. Und was sollen diese permanenten verzweifelten Analyseversuche dieser sogenannten Terrorexperten? Terrorismus ist mit sachlichen Argumenten nicht zu erklären. Es wird niemals eine für normale Menschen nachvollziehbare Begründung für derartige Taten geben. Habt ihr denn garnichts aus den Zeiten von RAF und Co. gelernt? Hier geht es einfach nur um Aufmerksamkeit eines an mafiöse Strukturen angelehntes „Konzept“, welches für eine Sache kämpft, die beim genauen Hinsehen meist auf die Machtbesessenheit einer Minderheit beruht und die ihre Anhänger meist dort sucht, wo es sonst nur Hoffnungslosigkeit und eine Zielgruppe gibt, die leicht zu beeinflussen ist und die für fünf Minuten Aufmerksamkeit tatsächlich glaubt, dass es dem Leben einen Sinn gibt, andere Leben auszulöschen. Liebe Medien, es geht hier nicht um das „ob“, sondern um das „wie“. Wenn ihr wirklich was tun wollt, gebt den Opfern ein Gesicht, nicht den Tätern. Zeigt mit dem Einverständnis der Familien, dass die Toten eben nicht nur eine emotionslose Zahl sind, sondern Vater, Mutter, Tochter, Bruder, Freunde… Und zeigt, dass es unsere Erde und deren Bewohner weiterhin wert sind, sie zu lieben und zu schützen, anstatt mit den permanenten Horrornachrichten noch mehr Aggressionen und Trittbrettfahrer zu produzieren.

und zum Thema Angst: Manfred Spitzer ….

Anny…Angst aus und Leben

15 Gedanken zu “„Traurige Wahrheit oder schöne Einbildung?“moteens

  1. Facebook igit. Zum Thema was können wir tun:
    Es ist ganz einfach.Wenn jeder vor seiner Haustür beginnt Gutes zu tun ( etwas Nettes zur Kassiererin sagen, einen Fremden anlächeln, vielleicht der alten Dame von nebenan behilflich sein) dann wird die Welt auch ein kleines bisschen besser. Das gelingt uns natürlich nicht ständig, aber sich vornehmen jeden Tag wie ein Pfadfinder eine gute Tat oder 3 kl.wären sicher ein Anfang. Denn das Böse mit Bösem zu begegnen wäre sicher der schlechteste Weg

    Gefällt 3 Personen

  2. So ein toller Beitrag! Ich freue mich richtig, dass du schlussendlich mitgemacht hast. Was Facebook betrifft stimme ich dir vollkommen zu. Das ist wohl einer der Gründe, weshalb Facebook bei mir privat immer mehr in den Hintergrund gerückt ist. Einige Sachen sind wirklich pervers. Und immer wenn ich das Wort „Terrorexperte“ schon höre… Wie kann man denn von sich behaupten, dass man ein Experte des Terrors ist? Terror ist allgemein unerklärlich und einfach nur grausam. Da braucht es keine Experten, die sich im Nachhinein aufspielen. Ich danke dir für deinen tollen Beitrag und wünsche dir noch einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße,
    moteens

    Gefällt 2 Personen

    1. Heute Morgen habe ich es endlich geschafft meine Gedanken diesbezüglich zu ordnen….hab ja auch echt lang genug gezögert hahaha…bin auch sehr froh darüber muss ich gestehen…ja Ruth Moschner brachte es bei mir auf den Punkt….und das mit dem Angst füttern, das musste ich einfach raus lassen….Anleitung die man bitte in den Müll werfen sollte 😉 ….dir auch einen schönen Sonntag und jetzt kann ich mich zurück lehnen und auf deinen Beitrag warten…ich bin schon sehr gespannt 🙂 Liebe Grüße, Anny

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  3. … an meiner Mutter sehe täglich was die Angst, die sie ein Leben lang kultiviert hat, aus ihr macht. In ihrer Demenz ist sie so Angstgefangen, ohne Vertrauen und sehr schwierig zu versorgen… alles schaukelt sich sofort zu einem Horrorzenario hoch… mehr als Passende Worte hast du gefunden Anny :herz:

    Gefällt 1 Person

  4. Wie ich sehe, sind unsere Gedanken zu diesem Thema recht ähnlich. Man darf auf jeden Fall Stopp sagen und kann selbst steuern, wie viel Zeit man damit verbringt, Negativschlagzeilen zu konsumieren. Wenn es zu viel wird, ist es sinnvoll, sich auch auf die schönen Dinge zu konzentrieren, denn die Medien transportieren leider nur allzu oft ein verzerrt-negatives Bild der Welt, an dem man nur verzweifeln kann, wenn man sich kein Gegengewicht schafft.

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