Ich..

Ich danke allen, die mich verlassen haben; Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Paulo Coelho, 2001

Als ich seine Worte las, dachte ich: „JA“!

Viele Menschen kommen und gehen….und Neue kommen…man zieht sich gegenseitig an…man bekommt vom Leben das, was man braucht…manchmal lehrreich, schmerzhaft, Glücksgefühlüberschüttend….

SIE geben Raum für Neues…ich würde sogar soweit gehen, das sich einige bewusster werden, was sie eigentlich haben bzw. wollen und da hin arbeiten….

Mir hat dieses Zitat sehr geholfen. Ja ich kenne es zu gut wie Freundschaften, Beziehungen, Familien auseinander gehen. Manchmal im direkten Kontakt, anderes gespürt durch andere…Die Sicherheit das etwas anderes kommt, habe ich schon immer gehabt…weil es einfach gar nicht anders geht 😉

Ich danke allen, die mich verlassen haben; Sie haben mir Raum gegeben für Neues und das jetzt zu überdenken.

Anny

Gespräche zu….

Verstorbenen oder Menschen die gerade körperlich nicht im gleichen „Raum“ anwesend sind.

So viele machen das in schweren/schönen Zeiten und doch redet kaum einer darüber…

….ab und zu, da rede ich mit meinen verstorbenen Großeltern, Uroma, einem kleinen verstorbenen Jungen…

Warum?

Irgendwie beruhigt es mich. Ich habe mit Ihnen dann ein Gefühl der Verbundenheit…

Ich spreche Wünsche für sie aus,…ich erzähle Ihnen von meinen Gefühlen….etc.

Manche sprechen so zu Gott oder welche Bezeichnung/Namen/Titel sie ihm/ihr geben wollen oder aus religiöser Seite schon haben.

In so Momenten kann ich oft meine Gedanken ordnen. Tiefergehendes kommt sanft hervor. Es ist dann meist ein schöner Moment. Natürlich mach ich das auch in Trauer. Und selbst da fühle ich mich dann plötzlich nicht mehr so alleine.

Ich rede auch mit mir selbst und nicht zu jemand anderem….viele machen das unbewusst und fühlen sich ertappt, wenn sie dann plötzlich mal dabei beobachtet werden. Manche schämen sich dafür. Ich nicht.

Ist mein Kopf voll, dann rede ich eben im „Außen“ 😉

Mit wem redest Du?

Anny

 

Hände reichen

Ich finde zwar das jeder Tag geeignet dafür wäre, genauso wie ja heute der Kuss Tag ist, aber man deswegen ja nicht unbedingt mehr küsst oder an anderen Tagen eben weniger.

Seit nicht diese Person die am Rand zu schaut, ihr Handy zückt und aufnimmt etc.. wenn jemand Hilfe braucht…(damit meine ich allerdings keine übertriebene oder übergriffige Hilfe…)

Schaut und hört genau hin….Fühlt….

Es gibt Menschen innerhalb der Familie, die können sich nicht ausdrücken, sie wissen nicht wie….urteilt ihr voreingenommen, macht es die Beziehung um einiges schwieriger, obwohl es hier normalerweise keinen Grund dafür gibt. Was brauchst Du gerade? Das kann Türen öffnen….wenn er/sie es nicht wissen: Wie könnte ich dir denn gerade helfen?…..Manche Menschen brauchen mehr Körperkontakt und offene Arme signalisieren das ohne Worte….

Es gibt Freunde die Zeit für sich brauchen, ihr könnt Ihnen helfen, in dem ihr ihnen sagt, das ihr trotzdem, so gut es euch eben möglich ist, da seid. Und sie in Ruhe lässt, wenn sie es andeuten. Seid ihr unsicher, sprecht es an. Freunde sind wie eine Art Familie…offenes Miteinander….unterstützt einander….jemanden mit in den Wald nehmen, Spaziergänge…ihr wisst schon was ich meine…

Es gibt Menschen die leben neben uns….und manchmal kann ein Lächeln oder eine Geste den Tag versüßen….mit unseren Nachbarn geht das so: Habt ihr zufällig….? Sollen wir euch was mitbringen?….Kannst du mir helfen bei…?

Auf unseren Straßen gibt es oft Menschen, die in blöde Situationen geraten und keiner hilft…traurige Gesichter……es gibt Menschen, die einfach nicht beachtet werden, weil sie nicht das sind, was wir an einen Gesprächspartner attraktiv (zum Ansprechen) finden, ja sogar die Kleidung wird kritisiert, ihre Bewegungen…auch hier anlächeln und höflich fragen, ob man helfen kann oder darf… ständig gerate ich in Situationen, wo Menschen zuerst traurig wirken und danach (und wenn es nur dieser eine Moment heute ist) erleichtert…

…was kannst du dafür machen, damit es deinen Mitmenschen gut geht?

Nachdem ich so etwas mache, geht es mir meist genauso gut…weil sich die Freude ausbreitet….ich habe Videos gesehen, da hat ein Mensch einem anderen geholfen und daraufhin entstand eine Kettenreaktion, weil auch dieser jemand anderem half und und und….ich glaube fest daran….

also was kannst du tun? Was bist du bereit dafür zu tun? Was brauchst du dafür?

Mit einfach nur Spenden, ist es nicht getan….wir sind verpflichtet, dass unsere Welt, unser Umfeld, nicht zu Gesichtslosen nebeneinander her lebenden, unglücklichen…..das könnte ich noch ewig so weiter machen….Menschen wird….wenn ein Hallo über euer Lippen kommt, egal ob fremd oder nicht….dieses Wort signalisiert: Ich sehe dich!

Viel Spaß beim Ketten-Reaktions-auslösen!

Anny

Hallo Du! Gute Laune Tag…

Heute ist es wieder an der Zeit sich selbst zu beschenken! Und damit meine ich nicht unbedingt etwas materielles! Ich bin in erster Linie jemand der auf Materielles so gut es geht verzichten möchte….aber manchmal kann eben auch solches den Tag erfreuen..

Möglichkeiten sich etwas gutes zu tun:

  • raus an die frische Luft (Wald!)
  • Bewegung (bei mir heute TANZEN auf „walk off the earth“!)
  • rede liebevoll mit dir selbst
  • gönn dir dein Lieblingsessen
  • umgib dich mit Menschen die deiner Zeit würdig sind
  • sei kreativ
  • es gibt Menschen die glücklich sind, wenn sie andere glücklich machen
  • Wohlfühlort besuchen
  • Kamera schnappen und Tag dokumentieren
  • Handy daheim lassen/aus machen (nur für Notfall!)
  • ……….

Wie du sehen kannst…es gibt ein paar Dinge die man sogar zusammen machen kann, miteinander verbinden könnte….

Was möchtest du heute für dich tun? Bring gern was Neues mit ein 🙂

Anny

Längst vergangene Zeit

Leere

Tiefe undurchdringbare Leere…

ich schaue ein Buch an, …Leere

Kinder die lachend spielen, …Leere

versuche zu genießen, …Leere………usw.

Es gibt Menschen, die diese Leere nicht kommen sehen, sie so zu sagen willkommen heißen, die diese Leere gerade brauchen, diese Art von Trance..nicht zu verstehen warum die Gefühle gerade anderweitig beschäftigt sind…

Leere

Ich habe sie damals verteufelt….habe gegen sie angekämpft…sie schien mich besonders zu machen, auf tragische Art und Weise….

Leere

Aber: Ich war damals nicht bereit sie zu füllen….zu Schmerzhaft, zu viel Gefühle lauerten auf mich..diese Angst sie raus zu lassen, mich gehen zu lassen, zu sehen wie andere mich sehen könnten,…in ihren Augen…..diese Bewertungen…überall…

Doch wer bewertet hier wen?

Wieso braucht mein Kopf diese „Aus.zeit“….?

Warum ist Leere so oft negativ behaftet?

Wie kann mir diese Leere nützlich sein?

Leere…..danke das du bei mir warst…durch dich habe ich meinen Fokus verändert….

In Liebe, Anny